VIVOBAREFOOT ist seit diesem Jahr offizieller Partner von ÖTILLÖ Swimrun (wir berichteten hier). Knut Baadshaug kommt ursprünglich aus Norwegen und ist seit 2015 begeisterter Swimrunner. Bereits in jungen Jahren hat er sich als aktiver Ausdauersportler bewiesen.

VIVOBAREFOOT Swimrun OETILLOE 2016Ursprünglich war das Schwimmen sein Hauptsport, über den Triathlon kam er schließlich zum Swimrun. Er hat bereits zwei Mal einen ÖTILLÖ Swimrun als Finisher gemeistert. Beim ÖTILLÖ 1000 Lakes Rennen 2016 in Deutschland belegte er mit seinem Partner den dritten Platz. Heute erzählt uns Knut was wir zu dem modernen Extremsport wissen sollten. Außerdem verrät er uns, wie er Barfußschuhe für sich entdeckte und wie diese sich beim Swimrun behaupten.

“Der Swimrun-Sport wurde 2002 ins Leben gerufen und das erste offizielle ÖTILLÖ Rennen über Inseln und Schären von Sandhamn nach Utö im schwedischen Archipel wurde 2006 veranstaltet. Als Triathlet habe ich das Rennen und diese verrückten Sportler schon von Beginn an beobachtet, hätte aber nie gedacht, dass ich selber irgendwann teilnehmen würde. Als mich aber ein guter Freund 2015 fragte, ob ich vielleicht Lust hätte, bei dem 75km langen Rennen mitzumachen, ließ ich mich ziemlich schnell überreden.

Nach Jahren als aktiver Triathlet in der Landesliga und auf unterschiedlichen Mitteldistanzstrecken, war das erste Swimrun-Rennen für mich anders als alles, was ich bislang mitgemacht hatte. Die Kombination und der häufige Wechsel zwischen Schwimmen und Laufen sind einfach genial. Die Strecken führen durch spektakuläre Umgebungen und beinhalten alle möglichen oder denkbaren Variationen. Von Straßen über Trails, bis hin zu offenem Gelände, immer wieder unterbrochen von unterschiedlich langen Schwimmstrecken. Man bahnt sich einen Weg durch die Natur und fühlt sich irgendwie unaufhaltbar.

VIVOBAREFOOT Swimrun OETILLOE 2016Der Sport zeichnet sich für mich vor allem aber dadurch aus, dass es wirklich ein Teamsport ist. Man startet in Zweier-Teams und darf sich über die gesamte Strecke nie weiter als 10 Meter von seinem Partner trennen. Es gewinnen am Ende nicht unbedingt die schnellsten Einzelathleten, sondern das schnellste Team. Man teilt alle Höhen und Tiefen und über einen Wettkampf von mehr als 6 Stunden gibt es in der Regel einige Talfahrten. Dass man einander gut kennt und als Team bestens abgestimmt ist, ist absolute Voraussetzung. Den Partner in einer Schwächephase unterstützen zu können, ist oft wichtiger als die eigene Verfassung.

Die einzigartige Kombination aus häufigen Wechseln zwischen Schwimmen und Laufen, eingebettet in anspruchsvolle Strecken in unterschiedlichem Gelände, stellt am Ende auch ganz besondere Herausforderungen an die Bekleidung und das Schuhwerk. Wie auch beim Triathlon, ist die Ausrüstung beim Swimrun vor jedem Rennen mit das größte Thema unter den Athleten. Besonders interessant beim Swimrun ist aber, dass die Regeln den Athleten sehr viel Freiraum lassen. Unter anderem sind Schwimmhilfen wie Pull-Bouy und Paddles zugelassen und der große Gestaltungsfreiraum lässt immer wieder neue, kreative Lösungen zu Tage treten. Die Tatsache ist aber, dass es die optimale Ausrüstung bei dieser noch so jungen Sportart wahrscheinlich noch gar nicht gibt!

Dies trifft auch für die Fußbekleidung zu. Komischerweise gibt es bislang wenige Schuhhersteller, die einen guten Swim- & Trail-Schuh im Sortiment haben. Aus der Not heraus wird daher typischerweise auf leichte Trailschuhe zurückgegriffen, die auf wechselndem Untergrund gute Haftung bieten und beim Schwimmen nur minimal Wasser aufnehmen. Trotzdem bleiben die Schuhe bisher ein Hindernis. Auf der Suche nach dem perfekten Swimrun-Schuh bin ich letztes Jahr auf VIVOBAREFOOT aufmerksam geworden. Barfußlaufen hat mich lange fasziniert und obwohl ich bislang bei Standard-Laufschuhen geblieben bin, habe ich festgestellt, dass mir der Laufstil sehr zusagt. Als Vorfußläufer tut man sich bei der Umstellung auf Barfußlaufen sicherlich etwas leichter, ich persönlich konnte relativ schnell ohne eine lange Umstellungsphase auch längere Strecken problemlos mit VIVOBAREFOOT Schuhen laufen. Als Allround-Trainingsschuh nutze ich jetzt seit einiger Zeit den Stealth II und komme damit zurecht. Der Schuh ist minimalistisch, sehr leicht und für die Straße und für einfache Strecken gut geeignet. Somit eignet er sich einfach gut für die typischen Trainings- und Dauerläufe.

VIVOBAREFOOT Swimrun OETILLOEIm Herbst letzten Jahres konnte ich zum ersten Mal den Primus Trail Soft Ground von VIVOBAREFOOT testen. Die ‘Soft Ground’-Version des Primus Trail ist bei VIVOBAREFOOT bislang die erste Wahl für Swimrun gewesen und ist wirklich bestens dafür geeignet. Der Schuh ist auf Singletrails und im offenen Gelände zu Hause und die Sohle ist auf nassem und rutschigem Boden besonders griffig. Den für mich größten Vorteil als Swimrun-Schuh hat man damit aber beim Schwimmen. Durch die sehr enge Passform bieten die Schuhe im Wasser nur minimalen Widerstand und bremsen einen nicht wirklich aus. Zum ersten Mal konnte ich trotz Schuhen sogar auch Beinschläge beim Schwimmen effektiv einsetzen.

Primus Trail SG hat sich für mich als guter Swimrun-Buddy bewiesen. Mit dem neuen Swimrun-Schuh, einer speziellen Version des Primus Trail, die diesen Sommer erstmals auf den Markt kommt, will VIVOBAREFOOT noch einmal eine Schippe drauflegen, und das will in diesem Fall wirklich etwas heißen! Ich bin gespannt, was dieses neue Modell zu bieten hat und freue mich schon darauf!”

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